Bericht von Patrizio Brantschen

Teilnehmer

Peter Werro (TL)
Patrizio Brantschen (TL)
Jael Brantschen
Katja Aufdenblatten
Serge Schnidrig
Gerd Tscherrig

Bike- und Klettertage im Tessin

14.-16. Juni 2026

Perfekte Wettervorhersage im sonnigen Tessin kombiniert mit Biken und Klettern, was will man mehr? Als Treffpunkt war 11:00 Uhr beim Camping Delta in Locarno vereinbart. Katja und Peti reisten von Fribourg an, Jael und Patrizio mit Sohn Eliano von Burgdorf und Serge und Gert hatten von Visp aus die kürzeste Anreise. Dank des netten Personals konnten wir unsere Camping-Plätze bereits beziehen – wir hatten 3 Plätze nebeneinander, was am Abend zum Verweilen einlud.

Nachdem wir die Camper und Autos parkiert hatten, fuhren wir los zum Klettergebiet Arcegno, welches ca. 20 Fahrminuten entfernt war. Der Sektor Ruino bot zwischen 4c und 6b die richtigen Kletterrouten, um unsere etwas eingerosteten Kletterfähigkeiten wiederzubeleben.

Das Klettern bei den warmen Temperaturen war anstrengend, machte aber grossen Spass. Zum Glück waren die Sicherungsplätze im Schatten, welche in der Hitze ein gute Abwechslung boten. Bald war der ganze Trinkvorrat aufgebraucht und nach gut 4 Stunden klettern entschieden wir uns zurück zum Camping zu fahren. Dort mussten wir uns schliesslich noch einrichten und ein Zelt aufstellen. Der Brunnen auf dem Rückweg, welcher Katja bereits vorweg aufgefunden hatte, bot eine gute Gelegenheit unsere Flüssigkeitsreserve wieder aufzufüllen und etwas abzukühlen.

Nach getaner Arbeit auf dem Campingplatz und ein paar kühlen Bier haben wir uns Pizza bestellt und den herrlichen Abend auf dem Camping genossen und zwischen vielen Storys, bei welchen sich die Geister scheiden, wo die Wahrheit jeweils aufhörte, den bevorstehenden Tag geplant.

Am 2. Tag war Biken angesagt. Peti hat die Route «Corona di Prince» herausgesucht, welche fantastische Aussicht und knachkige Abfahrten versprach. Wir konnten direkt beim Camping starten. Nach einer kurzen Fahrt nach Ascona ging bzw. sollte es 1200 Höhenmeter den Berg hinauf gehen. Dank Petis Motivation und der einen oder anderen verlängernden Abkürzung schafften wir am Ende gar 1400 Höhenmeter. Sein Credo «solange die Frauen noch weiterplappern, geht’s noch weiter hoch» verriet er uns erst am Abend.

Nach gut sieben Stunden biken kamen alle erschöpft aber gut gelaunt auf dem Camping an. Für einige folgte noch ein Erfrischungsbad im Lago Maggiore, für andere direkt das kühle Bier im Campingstuhl. Wir hatten einen weiteren sonnigen und sportlichen Tag hinter uns. Peti und Katja kochten in ihrem umgebauten Bus eine feine Pasta für die Gruppe und wir genossen erneut den schönen Abend.

Am 3. Tag teilten wir uns auf. Heute konnte man zwischen Klettern und Biken wählen. Die Klettergruppe ging wieder ins Gebiet Arcegno in den Sektor Al Stagn und die Bikegruppe machte eine rund 2-Stündige Tour mit 2 Abfahrten in der Nähe des Klettergebiets. Die Bikegruppe gönnte sich nach der Anstrengung bei diesen warmen Temparaturen noch ein Glacé in Ascona bevor es wieder zurück zum Camping ging.

Es waren wunderschöne Tage und wir entschieden uns, dass wir dies im nächsten Jahr unbedingt wiederholen müssen. Vielleicht sogar noch mit einem zusätzlichen Tag. Für die meisten ging es wieder zurück nach Hause, nur Jael, Patrizio und Eliano blieben noch für eine weitere Woche im Tessin. Vielen Dank an alle die bei diesem Abenteuer dabei waren.